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The Race - Vorbericht

The Race - 250 K - 24 Hours


… das ist das erste was man sieht wenn man die Website von www.therace.ie aufruft. Das tat ich. Vor meiner Anmeldung zu diesem „Rennen“ Anfang 2018 circa 1000 Mal. Immer und wieder wieder mehrere Monate lang. Seit mir mein Laufkumpel Stephen (gebürtig aus Irland) von den Sportfreunden Ennepetal im Herbst 2016 von diesem Lauf erzählte, hatte er mich gefesselt. 

 

Ich war infiziert und die Idee arbeitete in mir, ich informierte mich von mal zu mal mehr über das Rennen, rief einen befreundeten Kayak-Lehrer an ob ich das schaffen bzw. schnell lernen kann. Er bejahte es. Laufen? Kann ich! Rad fahren? bekomme ich hin. Das war meine Orientierung im März 2017. Dennoch meldete ich mich nicht an und verschob es ein Jahr. 

 

Dann, Anfang 2018, die Anmeldung, das Rennen schien noch unendlich weit weg. Kayak fahren lernen? Ja, das mach ich irgendwann im Sommer, ach gibt sicher auch schöne Tage im Herbst, im Winter, … öh im Februar, wir sind mittlerweile im Februar 2019 angekommen, das Rennen findet am 23. März 2019 statt. Klarer Fall, von, hab ich verpennt. Also quetsche ich noch 2 x circa 15 Km Kayak fahren in den Februar. Fuhr noch ein, zwei mal Rad und nun ist in 4 Tagen soweit. 

 

Aber was eigentlich? The Race - Zitat der Website: 

„The Race is a 250 km unsupported endurance event across the rugged landscape of North West Donegal. To finish competitors have to complete 15km of kayaking, 166km of cycling, 5km of mountain running and 64km of road and trail running. It is the ultimate 24 hour test of endurance. The Race takes place in Spring each year.“

 

Joah dann mal los. Um das ganze nun etwas ernster zu beschreiben. Seit Monaten mache ich mir ernsthaft und gewissenhaft Gedanken zu dem Rennen. Die beiden Kayak-Touren waren sehr gutes Training und es hat richtig geholfen, zwei so lange Touren zu machen, da fühle ich mich gut und ich freue mich auf die knapp 15 km am kommenden Samstag.

 

Eine weitere Herausforderung stellte die Zusammenstellung der Pflichtausrüstung dar. Eine Menge Zeug musste besorgt und dann auch mitgeschleppt werden. Kleidung für max. 24 Stunden, Dunkelheit, unterschiedlichste Wetterbedingungen, Kälte, Regen, Sonne und natürlich fürs Laufen, Radeln und Kayak fahren. An vier Wechselzonen kann Zeug und Essen deponiert und sich umgezogen werden. Logistisch wird das ein Fest. 

 

Rad fahren? Ich laufe einfach zu viel. Aber dank Chris Anger von Laufsport Bunert in Wuppertal bekam ich die super Gelegenheit auf seinem alten Rennrad viele Kilometer zu machen. Leider nicht einmal 170 km am Stück aber immerhin 100 km gefolgt vom Kiel Marathon. Also eigentlich sollte auch das passen. Man hätte sich sicher besser vorbereiten können aber irgendwie habe ich mich nach wie vor so auf das Laufen fokussiert, dass wenig Zeit für Anderes blieb. Leider. Jetzt ärgert es mich aber wir werden das Kind schon schaukeln. 

Am Donnerstag geht der Flieger in Richtung Dublin und dann mit dem Auto weiter nach Letterkenny. Am Samstag um 5:15 Uhr startet das Rennen. 

 

Bis dahin heißt es noch die finalen Dinge zusammen kramen, Tasche packen, Arschbacken zusammenkneifen und los. Ich hab Bock! 


Bilder von der Website, vom Race 2018